ALMA

Projektbeschreibung

Der Abend beginnt mit der ersten belegten Begegnung Gustavs mit Alma als jungem Mädchen, das ihn um ein Autogramm bittet. Rasch verliebt führt zu verheiratet und das zum ersten Kind, doch irgendwie wirken diese häuslichen Bilder immer ein wenig windschief. Er liest Goethe, sie Dostojevski. Er isst Äpfel, sie Steaks. Er trinkt selten, sie immer öfter. Und zu häufig fühlt sie sich allein. Aber man rauft sich so zusammen, trotz Mahlers Besessenheit nach Stille, seiner vielen Reisen und Almas zahlreicher Flirts.

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Gustav und Alma Mahler lernen einander 1900 in Wien kennen: Er, Stardirigent, ungeliebter Komponist, Operndirektor, nicht mehr ganz jung. Sie, femme fatale im Puppenstadium, Tochter aus gutem Haus. Mit seiner Hilfe lernt sie fliegen. Die Mahlers werden rund zehn Jahre lang miteinander lieben, leiden, leben. Viele der Dialoge sind aus Briefzeilen und Tagebuchzitaten zusammengesetzt, vieles ist schlichtweg erfunden. Nur, so oder so ähnlich hätte es sich zugetragen haben können. Denn die Motivation hinter den einzelnen Handlungen beruht fast durchgehend auf Quellenangaben.

Uraufführung: 18.03.2010, Berio-Saal, Wiener Konzerthaus

Projektdetails

  • Klient: Wiener Konzerthaus
  • Aufgaben: Buch und Regie
  • Mit: Silvia Meisterle, Elisabeth Wimmer, Florentin Groll, Emanuel Fellmer, Christian Koch

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